| Donau | Dieser Text beschreibt Donau. Der untere Text beinhaltet die Donau Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Donau Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Donau fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Donau möglichst ausführlich zu halten.
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Donau Artikel
Die Donau ist mit etwa 2.857 km ab Donaueschingen bzw. rund 2.890 km ab Breg-Quelle nach der Wolga der zweitlängste Strom in Europa.
Buch-Tipp: Belgrad und Novi Sad. Merian live! belgrad - endlich belgrad ! Endlich wird eine, länger als ein Jahrzehnt dauernde Lücke geschlossen: es gibt wieder einen neuen deutschen Belgrad-Reiseführer (einen englisch-sprachigen von Lonely Planet gibt es bereits etwas länger!). Belgrad, eine alte und nun wieder pulsierende Donaumetropole, zwischen Okzident und Orient - nahezu Balkan und... | |
Der rumänische Name der Donau lautet Dunărea, auf bulgarisch, serbisch und kroatisch heißt sie Dunav, auf ungarisch Duna, slowakisch Dunaj und englisch Danube. Alle diese Namen stammen vom lateinischen Danubius, dem Namen eines römischen Flussgottes, ab. Daneben gab es vor allem für die untere Donau die Nennung lat. Hister, Ister von griechisch ἼστÏ?ος (Ã?stros).
Buch-Tipp: Bikeline Radtourenbuch, Donau-Radweg Teil 2: Von Passau nach Wien bester Fahrrad-Reisebegleiter ich habe kürzlich das bikeline Tourenbuch Donauradweg Teil 2 für die Tour Passau-Wien benutzt. Hervorragend dieses Tourenbuch. . stimmt einfach alles, von den Wegweisern her über die Sehenswürdigkeiten bis hin zu den Übernachtungen. . . und stets aktualisiert. passt perfekt auch auf die Lenkertasche und ausgezeichnet... |
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Die Donau ist der einzige große europäische Fluss, der von Westen nach Osten fließt. Den größten relativen Wassergewinn bringen Iller (130%), Inn (110%), Lech (60%), Isar (45%),
Drau (40%) und Save (35%), die zugleich der wasserreichste Nebenfluss ist.
Die Donau durchquert bzw. streift folgende 10 Länder (in der Reihenfolge von Quelle zur Mündung): Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Moldawien und Ukraine.
Die Donau fließt nach 2.852 km in Rumänien und der Ukraine in das Donaudelta, welchesins Schwarze Meer mündet. In dem Gegensatz zu anderen Flüssen werden die Kilometer von der Mündung bis zu Quelle hochgezählt, offizieller Nullpunkt ist der Leuchtturm von Sulina am Schwarzen Meer. Die Donau hat einen Einzugsbereich von ungefähr 817 Tausend km2.
Buch-Tipp: Bikeline Radtourenbuch, Donau-Radweg Teil 3: Von Wien nach Budapest Sehr gute Darstellung des Donau-Radwegs Während meiner Radtour von Regensburg nach Budapest nutzte ich für den zweiten Teil der Strecke dieses Radtourenbuch und war damit sehr zufrieden. Die Qualität der Wegdarstellung ist sehr gut und zuverlässig, ca. einmal erlebten wir eine kleinere Überraschung, als ein Weg nicht so befahrbar war wie angegeben.... |
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Der trockene Fluss an der Donauversickerung
Obgleich die Oberläufe der Donau geologisch heutzutage verhältnismäßig kleiner sind, ist die Donau viel älter als der Rhein, mit dem sein Einzugsgebiet in dem heutigen Süddeutschland konkurriert. Dies führt zu einigen interessanten geologischen Verwicklungen.
Da der Rhein der einzige Fluß der Alpen ist, der nördlich in Richtung zur Nordsee fließt, teilt eine unsichtbare Linie Teile von Süddeutschland, welche als Europäische Wasserscheide genannt wird. Noch vor der letzten Eiszeit jedoch, in dem Pleistozän, begann der Rhein erst an der südwestlichen Spitze des Schwarzwaldes, während das Wasser der Alpen, das heute in den Rhein fliesst, nach Osten entlang der sogenannten Urdonau getragen wurde. Die (jetzt wasserlosen) Schluchten in der heutigen Landschaft der Schwäbischen Alb sind Teile des Bettes dieses früheren Flusses, der erheblich größer war als die heutige Donau. Nachdem die Oberrheinische Senke gleichsam abgefressen worden war, änderte der größte Teil des Alpenwassers seine Richtung und speist heute den Rhein.
Es fliessen bis heute Teile des Donauwassers durch den porösen Kalkstein der Schwäbischen Alb in den tiefer liegenden Rhein, da diese grosse Menge unterirdischen Wassers sich zugleich mehr und mehr in den umgebenden Kalkstein frißt, wird angenommen, daß die obere Donau eines Tages völlig zugunsten des Rheins verschwindet.
Bei Immendingen kommt es in dem Flusslauf zur sogenannten Donauversickerung, hier versickert ein grosser Teil des Donauwassers in dem Boden und gelangt über unterirdische Höhlen in dem Karststein zu dem über 14km entfernten Aachtopf, von wo aus das Wasser in den Bodensee und später in den Rhein gelangt. Bei sehr wenig Wasser kann es zeitweise auch zur kompletten Versickerung kommen, die Donau wird dann ca. noch von den Flüsschen Krähenbach und Elta gespeist. ===Geschichte===
Ruinen des römischen Drobeta a.d. Donau
Im siebten Jahrhundert vor Christus waren es die Griechen, die vom Schwarzen Meer her kommend über die Stadt Tomis, das heutige Constanta, flussaufwärts segelten. Ihre Erkundungsreise endete jedoch am Eisernen Tor, dessen gefährlicher Verlauf die Weiterreise unmöglich machte.
Unter den Römern bildete die Donau zwischen der Mündung und der Garnisonsstadt Drobeta am Eisernen Tor die Grenze zu den heidnischen Völkern in dem Norden und war zugleich Route für den Truppentransport sowie die Versorgung der stromabwärts gelegenen Siedlungen mit Nachschub.
Auch für das türkische Heer war die Donau auf ihrem Feldzug durch Südosteuropa die zentrale Route für den Transport von Truppen und Nachschub. Der Fluss ermöglichte es ihnen, rasch vorzurücken, bereits 1440 führten sie 2 Tausend km hinter der Mündung die ersten Schlachten um Belgrad. Die Eroberung allerdings gelang erst 1521 und ca. wenige Jahre später, 1529, erreichte das Osmanische Heer mit Wien das Zentrum Mitteleuropas, wurde dort aber geschlagen. Obwohl die Osmanen so zwar gestoppt waren und ab der verlorenen Schlacht bei Mohacs 1687 allmählich wieder Land verloren, sollten sie doch bis zu ihrer endgültigen Vertreibung ab den russisch-türkischen Kriegen (1768 - 1774) bis zu den Balkankriegen 1912/13 der wohl bedeutendste politische Faktor Südosteuropas sein. Die Donau war dabei nicht ca. die militärische und kommerzielle Hauptschlagader, sondern auch politische, kulturelle und religiöse Grenze zwischen Morgen- und Abendland.
Buch-Tipp: Border Collies. Hunde auf der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn Eine Beschreibung zum Buch " Border Collies. Hunde auf der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet. |
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Die Donau ist eine der ältesten und bedeutendsten europäischen Handelsrouten. Bereits in frühgeschichtlicher Zeit diente sie als Transportweg für Handelswaren wie zu dem Beispiel Pelze, die meist noch mit einfachen Flößen den Fluss entlang transportiert wurden. In dem Mittelalter wurden Boote, die nachdem langen und damals noch sehr gefährlichen Weg ihren Absichthafen erreicht hatten, häufig demontiert und als Feuerholz verkauft, um den beschwerlichen und langsamen Rückweg zu vermeiden.
Über die Jahrtausende konnten Boote stromaufwärts ca. über Treideln vorankommen, d.h. die Boote mussten von Menschen, Zugtieren oder -später- Lokomotiven gezogen werden. Dies endete in dem Jahr 1812, als in Wien das erste Donaudampfschiff in Betrieb genommen wurde. Dadurch wurden die Schiffe schneller, trotzdem dauerte die Reise allein von Wien nach Linz mit dem Schiff noch stets zwei bis drei Wochen. Kurze Zeit später, in dem Jahre 1829, wurde die erste Donaudampfschifffahrtsgesellschaft in das Leben gerufen. Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts war auch die Blüte der Kettenschiffe , die sich an einer zuvor fest in der Fahrrinne des Flusses verlegten Kette mit Dampfmaschinenkraft den Fluss "hinaufzogen". Solche Ketten wurden zuerst für die Strecke Wien - Bratislava verlegt, 1891 aber auch bei Regensburg.
Ursprünglich war die Donau ein offener Handelsfluss, nutzbar für jedermann. In dem Pariser Frieden 1836 wurde dieses Recht auch erstmals kodifiziert. 120 Jahre später jedoch, am 18. August 1948, wurde auf der Belgrader Konferenz in der "Konvention über die Regelung der Schifffahrt auf der Donau" dieses Recht aufgehoben, seither ist das Befahren der Donau ca. Schiffen aus den Anrainerstaaten der Donau erlaubt.
Die Donau ist erst ab Kelheim, rund 450 Kilometer hinter der Quelle, über eine Gesamtstrecke von 2415 km bis zur Mündung für die Binnenschifffahrt befahrbar. Durch den Main-Donau-Kanal ist eine durchgehende Wasserstraße von der Nordsee bis in das Schwarze Meer gegeben. Ab Passau hat die Donau 13 Schleusen, die letzte ist die Doppelschleuse am Eisernen Tor, die Untere Donau ist unreguliert.
Aus der Sicht der Donauschifffahrt wird die Donau in drei Bereiche eingeteilt:
Buch-Tipp: Der Grenz-Gänger. Wohltuend anders Ein Buch, das sich positiv abhebt von den Sonntagsreden der Politiker und sonstigen "üblichen Verdächtigen". Scherzer hat wieder Geschichten gesammelt, diesmal entlang der einstigen Grenze. Er lässt Menschen sprechen, und die haben weit mehr zu sagen als die inhaltsleeren Floskeln vom "einig Vaterland". Das macht sein Buch ehrlich,... |
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Neben vielen berühmten und sehenswerten Einzelzielen entlang der Donau sind zahlreiche Donaulandschaften von touristischer Bedeutung, so zu dem Beispiel der Naturpark Obere Donau in Deutschland, die Wachau in Österreich, das Eiserne Tor in Rumänien und das transnationale Donaudelta.
Aber auch der Flusskreuzfahrttourismus ist von Rang, neben der meistbefahrenen Strecke von Passau nach Budapest fahren einzelne Schiffe auch bisins Donaudelta und zurück. Zur Hochsaison befahren über 70 Kreuzfahrtschiffe die Donau.
Buch-Tipp: Der Limes. Grenze Roms zu den Barbaren Weit mehr als ca. ein Buch über Roms Grenze Dieses Buch wurde passend zur Aufnahme des Limes in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes neu veröffentlicht. Doch in Wirklichkeit ist es weit mehr als eine Beschreibung dieser rund 550 km langen Grenze, deren Spuren sich durch Südwestdeutschland ziehen. Ausgehend von den Funden in dem Aalener Museum zeichnen... |
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In zwei (streng genommen drei) Staaten ist die Donau auch ein Weinanbaugebiet. Das qualitativ hochwertigste ist dabei die Wachau in Österreich, eines der besten mitteleuropäischen Weinbaugebiete überhaupt, dort werden hauptsächlich Grüner Veltliner, Riesling und Chardonnay angebaut.
In Ungarn wird Wein fast überall entlang der Donau zwischen Visegrad und der Südgrenze des Landes kultiviert, die Hauptstadt des ungarischen Weins war Vác. In der sozialistischen Ära verloren die früher berühmten ungarischen Weine stark an Qualität, seit den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts jedoch erlebt der ungarische Weinbau eine Renaissance.
Das angesprochene dritte Weinbaugebiet liegt in Deutschland in dem Landkreis Bach an der Donau zwischen Regensburg und Straubing und ist eine wirtschaftlich unbedeutende Kuriosität, zugleich aber ein letztes Relikt einer ursprünglich lebendigen Weinkultur an der deutschen Donau.
Buch-Tipp: Die Berliner Mauer. Grenze durch eine Stadt. Mit Karte des Mauerverlaufs Der Mauerverlauf, eine kulturelle Wasserscheide . . . Touristen aus Asien und Amerika, Arabien und Osteuropa besuchen Berlin, unter anderem, um einen gruseligen Anblick jener Mauer zu erhaschen, die Jahrzehnte lang Ost- und Westdeutsche voneinander ferngehalten hat. Aber wie einen peinlichen Fehltritt hat man großenteils verschwinden lassen, was... |
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Die Bedeutung der Fischerei, von der an manchen Orten in dem Mittelter die ganze Bevölkerung lebte, ist in dem Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts stark zurückgegangen. In Deutschland ist ca. noch ein einziger Donaufischer zwischen Straubing und Vilshofen aktiv. In Österreich hingegen wird in bescheidenem Maß noch um Linz und Wien gefischt, von erheblicherer Bedeutung jedoch ist die Fischerei noch stets in dem Donaudelta. Typische Donaufische sind Barbe, Nase, Blaunase , Aitel , Hasel, Brachse , Karpfen, Güster, Hecht, Zander, Barsch, Aal, Schied , Huchen, Sterlet und Welse.
Buch-Tipp: Donaukreuzfahrt. Merian live! Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch " Donaukreuzfahrt. Merian live!". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet. |
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Wie viele andere Flüsse hat die Donau seit dem Beginn der Industrialisierung zahlreiche schwere Eingriffe durch Menschenhand erfahren. Ca. 20 Prozent der Überschwemmungsgebiete, die in dem 19. Jahrhundert existierten, sind heute noch vorhanden und ca. noch die Hälfte des Flußlaufs kann heute noch als immerhin "naturnah" genannt werden.
Neben der zunehmenden Verschmutzung durch Industrie, Landwirtschaft, Tourismus und der Zuleitung von Abwässern sowie der Regulierung durch Wehre, Dämme, Staustufen und Kanäle (letzteres vor allem in Deutschland und Österreich) sind es vor allem Großprojekte, die dem Lebensraum Donau stark zusetzen. Da gleich 10 Staaten, darunter einige der ärmsten Lander Europas (z.B. Moldawien, Rumänien, Ukraine, Bulgarien) ihre vor allem wirtschaftlichen Interessen am Fluss wahrnehmen und von seiner Lage profitieren wollen, ist ein grenzüberschreitender Schutz schwierig.
Buch-Tipp: Flusskreuzfahrten auf der Donau. Passau - Wien - Budapest Die Beschreibung für das Buch " Flusskreuzfahrten auf der Donau. Passau - Wien - Budapest" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. |
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Am 27.08 2004 wurde in der kleinen ukrainischen Stadt Wylkowe der Bystre-Kanal wiedereröffnet. Da er mitten durch das Naturreservoir des Donaudeltas führt und durch eine Senkung des Wasserspiegels eine irreparable Schädigung der einzigartigen Flora und Fauna nach sich ziehen könnte, protestierten zuvor unter anderem Umweltverbände, die rumänische Regierung und das EU-Umweltkommissariat gegen den Kanal. Die ukrainische Regierung entgegnete, daß hinter den Vorwürfen vor allem wirtschafliche Interessen Rumäniens steckten, da dieses bisher eine Art Monopol auf den Schifffahrtsverkehr zu dem Schwarzen Meer hätte, verbat sich die "Einmischung in innere Angelegenheiten" und begann ungeachtet aller Aufforderungen mit den Arbeiten.
Buch-Tipp: Grenze des Lebens, aber nicht der Liebe Ein wunderbarer Trost in schwierigen Zeiten Als ich dieses kleine Geschenkbuch in die Hände bekam gefiel mit sofort die ansprechende Aufmachung und der sensible Titel: Die Lichtdurchleuchtete Mohnblüte, und auch der schöne Untertitel: Tröstende Gedanken für Trauernde. Der Inhalt war dann für mich eine Bestätigung meines ersten Eindrucks: sehr... |
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"Donauquelle" Donaueschingen
Buch-Tipp: Leben auf der Grenze. Erfahrungen mit Borderline Verständnis für Borderliner Ein sehr gutes Buch für alle, die Einblick in die vielseitigen Gesichter einer Borderline-Persönlichkeitsstörung gewinnen möchten. Beim Lesen der Erfahrungsberichten Betroffener wird dem Leser klar, wie sehr ein Borderliner und damit auch seine Angehörigen, Freunde etc. unter dem häufig unverständlichen extremen... |
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Der Ursprung der Donau liegt nicht in der eher symbolisch zu verstehenden Donauquelle in Donaueschingen, sondern etwas weiter östlich in ihrem Zusammenfluss mit den beiden Bächlein Brigach und Breg am Rande des Schwarzwaldes, gemäß dem Merksatz "Brigach und Breg bringen die Donau zu Weg".
Zwischen Immendingen und Ertingen durchquert sie den Naturpark Obere Donau, wo es nahe Immendingen zur sogenannten Donauversickerung kommt, bei sehr wenig Wasser kann es dort zeitweise zur kompletten Versickerung kommen, die Donau wird dann ca. noch von den Flüsschen Krähenbach und Elta gespeist.
Buch-Tipp: Rumänien entdecken. Kunstschätze und Naturschönheiten (Trescher-Reihe Reisen) Geschichte - Naturschönheiten - Reiseinformationen "Dragostea din tei" ist in dem Sommer 2004 der europäische Megahit und hält auch in den deutschen Charts wochenlang Platz 1. Fast jeder kann den schrägen Ohrwurm mitsingen, aber wenige kennen seinen Textinhalt, denn die Sprache in der die Gruppe "O-Zone" ihren Chartbreaker vorträgt ist Rumänisch... |
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In Deutschland fliesst die Donau von ihrer Quelle bis zur deutsch-österreichischen Grenze, an ihren Ufern liegen als größte Städte Ulm, Ingolstadt, Regensburg, Straubing, Deggendorf und Passau. Zuflüsse der Donau bis Ulm sind von Süden kommend die Riß und die Rot und von Norden die Große Lauter , die kurz vor Ehingen zufließt. Rechtsseitig der Donau fliessen in Ulm selbst die Iller, der Lech (bei Donauwörth) und die Isar bei Deggendorf zu; linkseitig hinter Kelheim die Altmühl und bei Regensburg Naab und Regen und die Wörnitz bei Donauwörth. Vervollständigt wird sie auf deutschem Boden in der "Drei-Flüsse-Stadt" Passau, wo Inn, Ilz und Donau zusammenfliessen.
Buch-Tipp: bikeline-Radtourenbuch. Donau-Radweg. Tl.1. Von Donaueschingen nach Passau. Donauradtour Teil 1 Das Format und die Kombination von Kartenmaterial und allgemeine Informationen finde ich sehr gelungen. Die Beschilderung des Radweges ist nahezu perfekt. Die Variante "Blautal" kann ich jedem empfehlen, allerdings wäre eine Kilometerangabe gut, um wieviel die Varianten länger sind als die Hauptrouten. Die Straßennamen in den... |
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Kaum ein Land wird so eng mit der Donau in Verbindung gebracht wie Österreich, das als Doppelmonarchie Österreich-Ungarn auch den volkstümlichen Namen "Donaumonarchie" erhielt.
Um so überraschender ist es, daß Österreich mit rund 350 Kilometern ca. einen sehr kleinen Anteil am Strom hat, unter den 10 Anrainern liegt es damit auf Platz 6. Wenige Kilometer hinter Passau bereits liegt die deutsch-österreichische Grenze und nach etwas über 70 Kilometern liegt Linz, die drittgrößte Stadt Österreichs, zu beiden Ufern der Donau. Vorbei an Mauthausen, dem Synonym für die österreichischen Konzentrationslager des Nationalsozialismus, Enns und Grein , erreicht der Strom nach rund 90 Kilometern Melk und durchfließt auf den folgenden knapp 35 Kilometern eine der schönsten Donaulandschaften, die Wachau, die an Dürnstein vorüber bis Krems reicht.
Bereits nahe der Staatsgrenze zur Slowakei fließt die Donau durch die Hauptstadt Wien. Wien war über Jahrhunderte die größte (und bedeutendste) aller Donaustädte, hat diesen Rang allerdings mittlerweile an Belgrad und Budapest verloren. Der Fluss machte die Stadt zu einem bedeutenden Handelszentrum, bis heute ist die Donau eine wichtige Handelsroute zwischen Ost und West.
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Nur knappe 45 km von Wien entfernt, unmittelbar hinter der österreichisch-slowakischen Grenze, passiert die Dunaj die slowakische Hauptstadt Bratislava (wo die Morava zufließt) und bildet von hier ab die südwestliche Grenze der Slowakei, hauptsächlich zu Ungarn. Nach ca. knapp 172 km, dem drittkürzesten Anteil eines Staates an der Donau überhaupt, wird die Donau bei Esztergom kurz vor dem Donauknie bei Visegrád bereits wieder ein vollends ungarischer Fluss.
Wichtige slowakische Orte neben Bratislava entlang der Donau sind vor allem Komarno, das Zentrum der ungarischen Minderheit in der Slowakei, wo die Waag, der größte slowakische Fluß, in die Donau mündet und das direkt gegenüber von Esztergom liegende Štúrovo, wo kurz vor der Staatsgrenze noch die Hron in die Donau mündet.
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Mit ca. 137 km Gesamtlänge hat Kroatien den nach Moldawien kürzesten Anteil an der Dunav, der bei Batina in dem Dreiländereck mit Ungarn und Serbien beginnt. Der Fluss bildet die natürliche Grenze zwischen Kroatien und Serbien. Die bedeutendste kroatische Stadt an der Donau ist Vukovar, das in dem Krieg mit Serbien schwere Schäden davontrug, aber auch Osijek liegt donaunah, ca. 20 km von der Mündung der Drau in die Donau.
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Auf rund einem Drittel seiner Gesamtlänge, genauer 1.075 km, ist die Dunărea, wie sie in Rumänien heißt, rumänisch. Damit hat Rumänien den bei weitem größten Anteil am Strom. Die Donau ist für das Land anfangs Grenzfluss zu Serbien und Bulgarien, in der Gegend zwischen Baragan und Dobrudscha macht sie dann einen Knick nach Norden, um später als Grenze zur Ukraine in das Schwarze Meer zu fließen.
Noch vor dem spektakulären Eisernen Tor, vor der Entschärfung zu Beginn der 1970er Jahre der gefährlichste Teil der gesamten Strecke, beginnt ihr Verlauf südwestlich des Banater-Gebirges . Nachdem sie Orşova erreicht hat, stößt sie durch den berühmten Donaudurchbruch und kommt nach Drobeta-Turnu Severin. Nun macht der Fluss einen Knick nach Süden vorbei an Gruia , Pristol , Cetate und Calafat . Dann beginnt sie ihre 400 Kilometer lange Reise gen Osten als Grenze zu Bulgarien. Dabei fließt sie an den Städten Dabuleni , Corabia , Turnu Magurele , Zimnicea , Giurgiu (direkt gegenüber auf bulgarischer Seite liegt die Stadt Ruse), Oltenita und Călăraşi vorbei. Nun begrenzt sie die Dobrudscha-Erhebung nach Westen hin, vorbei an Cernavoda , Topalu , Hirsova , Giurgeni und Gropeni , bis sie die beiden größeren Städte Brăila und Galaţi erreicht. Kurz dahinter wird sie wieder Grenzfluss zur Ukraine, um in Richtung Osten bald das Donaudelta zu erreichen, zuvor berührt sie aber noch die Städte Tulcea und Pardina .
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Giurgiulesti Oil Terminal Project
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Der Anteil Moldawiens an der Donau ist der kleinste aller Anrainerstaaten. Ca. auf einer Länge von 340 m stieß der südlichste Zipfel des Landes zwischen Rumänien und der Ukraine ursprünglich kurz hinter GalaÅ£i bei Giurgiulesti am Zufluß der Pruth in die Donau. 1999 überliess die Ukraine in einem Gebietstausch Moldawien weitere 230 m, so daß die heutige Gesamtlänge des moldawischen Ufers 570 m beträgt. Moldawien beZieligt gemeinsam mit Russische Förderation und privaten Investoren den Zugang zur Donau für den Bau eines Mehrzweckhafens mit einem Ölterminal zu benutzen. Diese Pläne führten zu Protesten durch Umweltschutzverbände, da sie das nahe Donaudelta stark gefährden, werden aber von der moldawischen Regierung weiterverfolgt.
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Der ukrainische Abschnitt der Donau ist rund 180 km lang, damit zählt er zu den kleineren Teilstücken der Donau. Kurz hinter dem Zufluss des Pruth wird das linke Donauufer ukrainisch und bildet die Grenze zwischen Rumänien und der Ukraine. Die bedeutendsten ukrainischen Städte an der Donau sind Ismail, Kiliia sowie Wylkowe , das am 27. August 2004 Ort der Eröffnung des von Naturschützern, der EU sowie Rumänien heftig bekämpften Bystre-Kanals war (siehe dazu auch unter Bystre-Kanal).
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Das Donaudelta ist das Mündungsgebiet der Donau am Schwarzen Meer und -nachdem Wolgadelta- das zweitgrößte Flussdelta Europas. Das global einmalige Ökosystem ist Europas größtes Feuchtgebiet und 2.682 km2 groß. Es besteht aus 3 Haupt- sowie zahlreichen Seitenarmen, Röhrichten, schwimmenden Inseln, Altarmen und Seen, aber auch Auwäldern sowie extremen Trockenbiotopen auf Dünen. Zahlreiche Vogelarten (z.B. Pelikane, Reiher, Adler) finden dort Brut-, Rast- und Nahrungsplätze, auch über 150 Fischarten, wie etwa Stör, Hansen , Hering, Karpfen, Wels, Zander, Hecht und Barsch sind im Delta zu finden. Die Flora besteht aus über 1.200 Spezies von Bäumen und Pflanzen.
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1991 erklärte die UNESCO das Delta zu einem Teil des Weltnaturerbes, seitdem ist es Biosphärenreservat. Am 5.06 2000 verpflichteten sich die Regierungen Rumäniens, Bulgariens, Moldawiens und der Ukraine zu dem Schutz und der Renaturierung der Feuchtgebiete entlang der etwa 1 Tausend Kilometer langen unteren Donau. Dieser so genannte Grüne Korridor wird damit zu dem größten grenzüberschreitenden Schutzgebiet Europas.
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Im Jahr 2004 entwickelte sich das Gebiet zunehmend zu dem Touristenziel. Allein zwischen Mai und Juli 2004 kamen fast 54 Tausend Gäste, was eine Steigerung von fast 50 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet.
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Nebenflüsse ===== Linke Nebenflüsse = | |
ArgeÅŸ,
Blau,
Schwarze Laaber ,
Erlau ,
Ranna ,
Grosse Mühl ,
Kleine Mühl ,
Kamp,
Ipoly (Eipel),
Theiß,
Jiu ,
Olt,
Ialomiţa ,
Sereth ,
Pruth
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Rot ,
Günz,
Mindel,
Zusam , Schutter ,
Paar,
Ilm ,
Abens ,
Große Laaber ,
Vils,
Traun,
Enns,
Ybbs,
Traisen) ,
Wien,
Schwechat,
Fischa ,
Leitha,
Raab,
Iskar ,
Jantra
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